Titelbild Kameraeinstellungen Automatikeinstellungen, Sonnenuntergang in der Landschaft

Die wichtigsten Kameraeinstellungen kurz erklärt (Part 1) – Nie wieder Probleme mithilfe der Automatiken!

Dass Deine Kamera viele verschiedene Einstellung hat, ist ja kein Geheimnis. Aber was bedeuten die ganzen Buchstaben und Zeichen auf dem Rädchen? Welche Kameraeinstellungen gibt es? Und welcher Kamera Modus ist der Richtige für Dich? Unter den Marken gibt es abermals verschiedene Bezeichnungen für die jeweiligen Einstellungen. Wir nutzen für die Abbildung eine SONY Kamera, also wundere Dich nicht, wenn die Bezeichnungen bei Dir anders aussehen – natürlich versuchen wir jedoch, alle Bezeichnungen zu nennen!

Aber zuallererst: Was sind Kameraeinstellungen oder -modi? Ein Kameramodus bedeutet generell, dass verschiedene Parameter der Kameraeinstellungen automatisch oder manuell eingestellt werden können, also die Einstellungen des Belichtungsdreiecks (Blende, Verschlusszeit, ISO-Wert). 

Diese Woche fokussieren wir uns eher auf die automatischen Einstellungen, während es nächste Woche eher um die manuellen gehen wird. 

Das Starter-Paket: Der Automatikmodus

Kameraeinstellung Automatik

Mit dem Automatikmodus haben wir wahrscheinlich alle mal gestartet. Für den Anfang, super! Der Modus ist meistens durch Auto, A+, iA oder iAuto gekennzeichnet. Das A steht dabei natürlich für Automatik (iA/ iAuto = intelligente Automatik). Der Vollautomatikmodus bedeutet also, dass Du Dich um nichts kümmern musst und Deine Kamera alle Einstellungen automatisch an die herrschenden Bedingungen anpasst. 

Die Programmautomatik

Kameraeinstellung Programmautomatik

Das P auf dem Rädchen steht für Programmautomatik. Das bedeutet, Deine Kamera kümmert sich um die Verschlusszeit. Die Blende kannst Du entweder manuell einstellen oder auch von Deiner Kamera übernehmen lassen. Den ISO-Wert stellst Du dann eigenhändig ein. Diese Kameraeinstellung nutzt man meistens, wenn man schnell eine korrekte Belichtung und ein scharfes Bild erzeugen möchte. 

Die optimalen Einstellungen für bestimmte Situationen: Die Motivprogramme

Kameraeinstellung Motivprogramm

Wahrscheinlich steht auf Deiner Kamera SCENE oder SCN, oder? Hast Du diese Einstellung schon mal ausprobiert? Die Motivprogramme sind vollautomatische Programme, die für bestimmte Situationen optimiert wurden. In den Einstellungen dieses Programms kannst du unter anderem dann zwischen den Situationen Nachtfotografie, Landschaft, Porträt oder Bewegung/ Sport auswählen.

A für Blendenvorwahl

Kameraeinstellung Blendenvorwahl

Diese Einstellung wird auch Zeitautomatik genannt und durch A oder Av gekennzeichnet. Das A kommt in diesem Fall aus dem Englischen (aperture priority) und bedeutet Blendenpriorität. Das heißt, dass Du die Blende manuell einstellen kannst und die Belichtungszeit daran angepasst wird. Die Blendenvorwahl ist eine Mischung aus Automatik und manuellem Modus. Oft nutzt man diese Einstellung, wenn man in dem Bild mit der Tiefenschärfe spielen möchte. 

Du hast Fragen, Anregungen oder Feedback? Dich hat schon super lange ein ganz spezielles Thema interessiert? Dann schreib mir doch einfach eine E-Mail und ich kümmere mich drum!
Ich freu mich schon, von Dir zu hören!

Liebe Grüße aus Köln!
Jana

Zeigt vier Bilder mit den jeweiligen Presets hinterlegt.

Sichere dir 4 kostenlose Lightroom Presets

Sichere dir unsere vier kostenlosen Landschafts-Presets für Lightroom Classic, CC und Mobile, um dein Editing aufs nächste Level zu bringen!

Sag uns einfach, wo wir den Link zum Download hinschicken sollen:

Teile den Beitrag

2 Kommentare zu „Die wichtigsten Kameraeinstellungen kurz erklärt (Part 1) – Nie wieder Probleme mithilfe der Automatiken!“

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top